Im Zuge der archäologische Forschungen bei der Kirche der heiligen Muttergottes in Sita wurden sowohl die Überreste einer luxuriösen, spätantiken römischen Villa (Fragmente von Mosaiken und Teile einer Thermenanlage), auf deren Fundamenten im Mittelalter die Kirche der heiligen Maria errichtet wurde, als auch die Reste eines Friedhofs mit 28 Grabsteinen und 191 Gräbern gefunden. In den mittelalterlichen, historischen Quellen wird dieser Fundort und die Kirche der hl. Maria als Eigentum des Benediktinerklosters des hl. Stephan bei Split erwähnt. Die Urkunde des Klosters aus dem Jahre 1129 ist das älteste Dokument, in dem die Kirche und ihre kroatischen Baumeister (unter dem romanisierten Namen Schiavoni) erwähnt werden. Die Kirche wird unter dem Namen „die Kirche der hl. Maria aus Sita“ in dem Vertrag, den die Bauer aus Opaće Selo bzw. die Leibeigenen, die das Klosterland bearbeitet haben und die auf dem Friedhof rund um die Kirche begraben wurden, mit dem Abt dieses Klosters im Jahre 1430 geschlossen haben, genannt. Dieses Dorf wurde Mitte des 16. Jahrhunderts verlassen und die Kirche verfiel während der Osmanisch-Venezianischen Kriege (16. – 17. Jh.). Sie wurde im 18. Jh. renoviert und dann 1944 wieder  niedergerissen. Auf den alten Fundamenten wurde 1954 eine neue Kirche gebaut, in welche einige Elemente der alten Kirche eingebaut wurden: die Rosette, der Glockengiebel, der Türsturz mit graviertem Kreuz und der Bogen. Ein Grabstein von einer nahe gelegenen Nekropole dient als die Altartisch und als Altarsockel dient ein römischer Meilenstein, der auf dem Gebiet von Miljevac gefunden wurde.

In unmittelbarer Nähe dieser kleinen steinernen Kirche befindet sich heute ein großes, modernes Gebäude der Pfarrkirche und des pastoralen Zentrums der heiligen Muttergottes in Sita, welches 2007 errichtet wurde und der Mariä-Himmelfahrt geweiht ist.